Die Stiftung Pro Hersiwil wurde 1999 gegründet. Sie bezweckt vor allem, im NäijereHuus kulturelle Veranstaltungen zu organisieren.
Mitglieder des Stiftungsrates sind:
Bitterli Otto, Präsident* Farner Konrad, Vizepräsident* Späti Maria, Aktuarin* Bitterli Barbara Bossert Simone Gerber Rolf Häberli Peter Jost Anton Späti Andreas Sterki Sabine
*Mitglieder des leitenden Ausschusses
NäijereHuus Hochstudhaus von 1645 / 1786 Kräftige Holzpfosten in der Gebäudemitte, die vom Boden bis zur First durchlaufen, tragen das steile, zeltartige Dach. Die Walme reichen allseitig weit herunter. Das Hochstudhaus, auch Alemannen- haus genannt, ist in der Region der älteste Bautyp von Bauernhäusern. Der südliche Teil, erbaut von 1645 bis 1650, ist der Kernbau. 1786 entstand die Erweiterung, ebenfalls mit Hochstüden konstruiert.
Im 19. Jahrhundert wurde das Haus in drei Woh- nungen unterteilt. Tauner (Taglöhner) bewirt- schafteten als Kleinstbauern den Hof. Ihren Lebens unterhalt verdienten sie um 1850 haupt- sächlich als Maurer, Holzer, Zimmermann, Schrei- ner, Schuster und Drucker. Der Name NäijereHuus stammt von der letzten, 1953 verstorbenen Bewohnerin. Sie war Schneiderin und Arbeitslehrerin. Nachher diente das Gebäude als Abstellraum. Das NäijereHuus steht unter Denkmalschutz.
Das NäijereHuus-Team führt jährlich rund 30 kulturelle Veranstaltungen durch. Es sind Kunstausstellungen, Konzerte, Lesungen und kulturgeschichtliche Vorträge und Ausstellungen.
Die Galerie kann man privat für Apéro, Klassentreffen, Geburtstagsfeiern mieten, allerdings nur bis 21.00 Uhr.